A szerkesztõk írják az elõszóban: "Der Fernsprecher emanzipiert sich davon, den Computern seine Leitungen als Basistechnologie zur Verfügung zu stellen - und löst sich auf in eine universale Übertragungsmaschine, die klein, tragbar und unabhängig von Zeit und Ort Daten empfängt und sendet: gesprochene Worte, short messages (SMS), E-Mails, Faxe, Nachrichten, Internetseiten, Musik, Filme usw. ... - Das hätte in den 60er und 70er Jahren des 19. Jahrhunderts keiner vermutet, weder der deutsche Erfinder des Telefons, Philipp Reis (1962/63), noch sein amerikanischer Kollege Alexander Graham Bell (1876). Dabei hat sich das zukünftige Schicksal des Telefonapparates bereits in seinen Geburtsjahren angedeutet. Als Philipp Reis am Samstag, den 26. Oktober 1861 um 19 Uhr im Erdgeschoß des Senckenberg-Museums in Frankfurt am Main seinen Vortrag mit dem Thema »Über Fortpflanzung musikalischer Töne auf beliebige Entfernung durch Vermittlung des galvanischen Stroms« hielt, war die Sprachübermittlung nur ein Beispiel unter anderen. ... Die Geschichte des Telefons zeigt, daß es anfangs alles andere als eindeutig war, wohin sich diese neue Erfindung entwickeln würde. ... das klassische Telefon als ein Medium, das ausschließlich der gesprochenen Kommunikation dient, [kommt] heute zum Verschwinden ...: Es kann eben mehr als nur Sprache übertragen. Sein kommendes Verschwinden ist auch eine Rückkehr in die eigene Vergangenheit."
Alexander Roesler "Das Telefon in der Philosophie: Sokrates, Heidegger, Derrida" címmel közöl tanulmányt a kötetben. Megmutatkozik, írja itt, "daß die Philosophie immer schon thematisiert hat, was Bestandteil einer »telefonischen« Konstellation ist, und zwar seit der Antike. Man gelangt damit auch über den engen Bereich einer Medientheorie hinaus, die sich an der Materialität des Apparates orientiert... Was man betreibt, ist dann eine Medienphilosophie, die diesen Namen verdient, indem sie zeigt, daß zu den Fragen nach dem Medium auch [solche] gehören, die immer schon philosophisch waren und von der Philosophie tatsächlich auch immer schon gestellt wurden. Es gibt also, das Telefon in der Philosophie - als philosophische Fragen an die »telefonische« Konstellation. - Diese Konstellation besteht in einer technisch vermittelten Kommunikationssituation, bei der die Sprecher räumlich voneinander entfernt sind und sich dennoch wie in einem Gespräch von Angesicht zu Angesicht unterhalten können. Daran lassen sich nun philosophische Fragen knüpfen: Fragen nach der Mündlichkeit zum Beispiel und ihrem Verhältnis zu Wahrheit und Wissen ..." Tanulmányának Szókratészrõl szóló alfejezetét Roesler így fejezi be: "Wenn das Telefon die technische Implementierung der sokratischen Auffassung von Philosophie ist, dann ist es genauer das Handy" - a Handy, vagyis a mobil telefon, amely helytõl függetlenül mindenkor lehetõvé teszi, hogy beszélgetõtársunkkal kapcsolatba lépjünk.